Stille Wasser sind tief...
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Der Anfang

Nun, da bin ich. Prinzipiell schreibe ich ganz gerne Blogs, ich muss nur ehrlich gestehen, dass ich da manchmal etwas nachlässig ist, das bei mir also eher eine unregelmässigere Geschichte sein kann. Ich bin bereits auf einer anderen Blog-Seite, möchte mich jedoch anderweitig umsehen - wenn ich mich irgendwo wohlfühlen sollte, dann werde ich da wohl auch bleiben/wechseln.

 
Mich bewegen allerlei Dinge - mein Leben, das Leben anderer, Geschehnisse, philosophische Gedanken - eigentlich - so ziemlich alles. Musik ist eine grosse Leidenschaft, ein Teil von mir. Ich bin nach innen hin ein ziemlicher Gefühlsmensch, nach aussen hin hängt es sehr davon ab, wem ich gegenüberstehe.

 

Ich glaube, ich werde meine Vorstellung einfach auf einen anderen Eintrag verschieben - einfach nur, um die Übersicht zu bewahren ;-) 

6.6.07 10:30


Beinahe...

Das Wochenende war... sehr bewegt. Ich wollte eigentlich viel machen - und geschafft habe ich - absolut gar nichts. Sowohl Samstag wie auch Sonntag musste ich Mittag/Nachmittag/Abend am Computer verbringen, weil es in der Arbeit grosse Probleme gegeben hat und z.T. auch einfach Ausfälle.

Und - Samstag Abend dann, da sass ich mit Korinna zusammen und wir haben überlegt, was wir denn machen sollten - es lief auf Kino hinaus. Aber ich hatte ein komisches Gefühl, dass mir gesagt hat, ich solle nicht ins Kino gehen, ich solle besser erreichbar bleiben.

Tatsache. Um 21:15 ruft mich meine Mutter an und meint, dass meine kleinste Schwester bei einem Unfall dabeigewesen ist - ihr ist nichts passiert, aber das war auch nur Glück. Sie war auf der Autobahn unterwegs als Beifahrerin, von München nach Murnau. Auf der Autobahn fahren sie ca. 120 km/h - und plötzlich löst sich vom Auto vor ihnen ein Teil vom Auspuff und fliegt genau auf die Beifahrerseite gegen die Frontscheibe. Das Glück war, dass das Teil in diesem Winkel aufgeprallt ist in dem es aufgeprallt ist, denn - es ist abgeprallt und nicht durch die scheibe durch. Die Scheibe war danach zwar ziemlich kaputt, und meine Schwester hat ein paar Glassplitter abgekriegt - aber die Scheibe war nicht komplett eingebrochen und so ist nichts passiert... Ausser einem Schrecken.

So schnell bin ich noch nie von mir daheim aus nach Murnau gefahren... es war sehr seltsam, es hat mich sehr runtergezogen, und teilweise auch heute noch betrübt mich das - wenn man bedenkt, man kriegt bei Geschwindigkeit 120 so ein Teil vom Auspuff mitten ins Gesicht... da brauchst du danach nichts mehr, dann ist einiges kaputt...

Es ist zwar alles gut gegangen... aber... was wäre gewesen wenn? Und wenn ich sage, dass es knapp war und sie Glück gehabt haben, dann seh ich das als absolute Untertreibung an...
6.6.07 16:26


Eine kleine Zusammenfassung

Die letzten Tage waren schlimm. Ich habe viel gearbeitet, am Feiertag, am Samstag - ein grosses Projekt, ein wichtiges Projekt - und ich bin rechtzeitig fertig geworden. Erleichterung bei allen, ich kriege auch einen Bonus und bla und überhaupt. Alles schön und gut.

Mein kleiner blauer ist heute in der Werkstatt - Zahnriemenwechsel, evtl. bleibt er auch länger drin. Bei Minimumlaufleistung 50.000 km im Jahr bin ich ca. alle 1,5-2 Jahre dabei. Wenigstens habe ich jetzt dann wieder 90.000 km meine Ruhe. Jaja, mein Auto... da werd ich immer ein bischen sentimental :-)

Ansonsten passiert nicht viel aufregendes in meinem Leben zur Zeit... meine Hoffnung, dass es mit E. was wird ist eigentlich - ich sage mal - im Keim erstickt worden. Wir hatten ein paar unglaublich schöne Wochen, in denen wir was unternommen haben, schöne Dinge, wir haben viel geredet, wir haben uns beim anderen sehr wohlgefühlt - ja, wir hatten einfach eine meiner Meinung nach wunderschöne Zeit.

Und dann gings los... sie hat angefangen, mich zu versetzen - 3 mal in Folge, um genau zu sein. Beim letzten Mal (wir wollten in ihren Geburtstag reinfeiern) hat sie noch gemeint, sie wolle lieber daheim bleiben, würde Ruhe brauchen... nun ja, irgendwann hat sie dann noch gemeint, sie hätte da jemanden kennengelernt... alles klar, für mich war die Sache damit erledigt. Da sie mir jedoch so als Mensch auch sehr wichtig gewesen ist habe ich gesagt, dass das kein Problem wäre und habe beschlossen, sie in Ruhe zu lassen, sie wird sich schon melden, sie hat sich immer gemeldet - schliesslich hat sie mich 3 mal versetzt und wollte jetzt ihre Ruhe haben, ich fand das nur fair, dass sie sich meldet...

Pustekuchen... absolute Funkstille... das hat mich sehr beunruhigt... was mich weiterhin "beunruhigt" hat war - sie arbeitet hier in der Firma, aber nur sehr selten, ist nur so ein Studentenjob - immer Freitags, oft Wochenende und meistens Feiertage. Es war immer so, dass wir das eine oder andere Mal dann zusammen ne Pause gemacht haben, ne Zigarette geraucht haben, und dann ganz wichtig - zum Abschied, wenn einer gegangen ist nochmal zusammengesetzt, Abschiedsknuddl und tschüss.

Damit war es jetzt plötzlich auch vorbei. Ich habe ihr Mails geschrieben, was denn los sei - nichts sei los, alles sein in Ordnung. Am Freitag habe ich sie dann doch mal zum Päuschen prügeln können, ich habe versucht, sie auszuquetschen - es sei alles in bester Ordnung bei ihr, sie fühle sich gut, sie würde viel Fahrrad fahren, sie wäre jetzt halt ruhiger geworden.

Aha.

Von einem Moment auf den anderen.

Sie hat mir immer vorgeschwärmt und erzählt, wie wichtig ich ihr geworden wäre und bla und so und sie fühle sich wohl bei mir und überhaupt - ja, und plötzlich das. Das krasseste an dem ganzen fand ich eigentlich, irgendwann am Freitag hat sie den Spruch losgelassen - auf Nachfragen meinerseits - ja, vielleicht würde sich unterbewusst bei ihr der Gedanke festsetzen, dass so intensive Kontakte in der Arbeit gar nicht gut sind. Ich habe das nicht nur auf mich bezogen, denn auch jemand anderes in der Arbeit, mit dem sie eigentlich ziemlich gut befreundet ist (schon seit Jahren), zu dem hat sie den Kontakt auch abgebrochen. Als ich das gehört habe, hat mich das ziemlich getroffen... von wegen - wichtig. Toll. Wohlfühlen. Schöne Sachen machen.

Ist es verständlich, wenn diese Aussagen jetzt plötzlich bei mir an Ernsthaftigkeit verlieren, und ich das im Nachhinein auch so nicht mehr glauben kann?

Ich habe nur den Kopf geschüttelt und dann nichts mehr dazu gesagt. Auch sonst nichts mehr. Gar nichts mehr. Ich wollte einfach nicht, ich konnte nicht, ich hatte dazu einfach keine Lust mehr. Wenn jemand bei einem angeblich so wichtigem Mensch solche Meinungen hat - dann WILL ich ihm auch gar nicht helfen oder etwas anderes erklären. Wir sind nicht mehr zusammen im Aufzug gefahren, sie hat sich nicht mehr gemeldet, und auch zum Abschied bin ich dann trotzdem hoch zu ihr, um ihr zu sagen, dass sie nachher bitte Abschliessen soll - keine Abschlusszigarette, keine Umarmung. Nur ein "Tschüss". Aber ich bin nicht der einzige, auch bei anderen ist das so...

Ich habe mich auf einen Schlag so sehr von ihr distanziert... ich habe mich immer darauf vorbereitet, dass es nie wirklich eine Beziehung werden könnte.

Aber dass eine Freundschaft plötzlich so vorbei ist... Ich habe mir vorgenommen, mich von mir aus nicht mehr zu melden und zu schauen, dass sich unser Kontakt auf ein Minimum beschränkt, sollte es sich die Dame doch mal anders überlegen. Ich glaube aber nicht. Ich habe keine Lust mehr, in solche Dinge irgendwelche Kraft und Energie zu verschwenden - denn ein kleines bischen sollten beide was für die Freundschaft (oder mehr) tun.

Es ist nicht so, dass ich sie jetzt verabscheue, oder dass ich sie hasse oder nicht mehr mag. Ich weiss, sie hat auch psychische Probleme - diese entschuldigen aber meines Erachtens nach nicht das plötzliche scheinbar grundlose Wegwerfen von so etwas Schönem.

Nein, ich bin einfach nur masslos und zutiefst enttäuscht. Ich finde es einfach sehr sehr schade.
11.6.07 12:11


Er ist wieder da!

Gestern habe ich den Anruf bekommen - und damit stellte sich auch Erleichterung ein - "Ihr Auto wäre jetzt fertig, Sie haben gemeint, Sie kommen, es morgen abholen, richtig?"

Nun habe ich ihn wieder, und er hat die Herz-OP gut überstanden - ein neuer Zahnriemen, es musste nichts nachbestellt werden, den nächsten 90.000 km steht nichts im Wege. Das dürfte wahrscheinlich in ca. 1,5 - 2 Jahren wieder der Fall sein.

Spass beiseite - auch wenn es lächerlich klingt - ich habe in der Tat eine gewisse emotionale Bindung zu meinem Auto. Warum? Keine Ahnung... ich häng sehr daran, es bedeutet mir viel, ich habe viel darin erlebt und es hat mich sehr weit getragen. Gerade mal 185.000km nun auf dem Tacho hält er garantiert noch eine ziemlich lange Weile. Er fährt immernoch super, genauso wie vor 90.000 km, als ich ihn gekauft habe. Und er hat mich nie im Stich gelassen oder hat ganz besondere Reparaturen gebraucht.

12.6.07 17:31





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